Tageslichtsimulation
Die Tageslichtsimulation zeigt, wie gut Räume mit natürlichem Licht versorgt sind und wo Blendung droht. Wir rechnen nach DIN EN 17037 und liefern das Ergebnis als Nachweis für die Zertifizierung oder als Grundlage für Fensterformate und Verschattung.
Die DIN EN 17037 beschreibt Tageslicht in Gebäuden mit vier Aspekten: Tageslichtversorgung, Aussicht, Besonnung und Schutz vor Blendung. Für jeden Aspekt gibt es Stufen, die sich mit einer Simulation nachweisen lassen.
In der DGNB und im BNB fließt das Ergebnis in den visuellen Komfort ein, bei LEED in die Innenraumqualität. Wir liefern die Simulation auch einzeln, ohne Zertifizierungsauftrag.
4
Aspekte der DIN EN 17037
8.760
Stunden je Jahr in der klimabasierten Rechnung
3
Systeme mit Bezug, DGNB, BNB und LEED
Auch ohne
Zertifizierung
für Entwurf und Genehmigung
Navigation
Die Leistung
Simulation für den ganzen Grundriss, mit Ergebnissen, die sich direkt in Entwurf und Nachweis nutzen lassen.
Wir bauen ein Modell aus den Planunterlagen, mit Fenstern, Laibungen, Verschattung und den Reflexionsgraden der Oberflächen. Berechnet werden je nach Zielsystem der Tageslichtquotient, die Versorgung über das Jahr mit Klimadaten des Standorts und die Gefahr von Blendung.
Die Ergebnisse zeigen wir als Falschfarbenbild je Raum und als Kennwerte im Bericht. So wird sichtbar, wo Räume zu dunkel sind, wo eine Verschattung nötig ist und welche Fensterformate den Nachweis sicher erfüllen.
Das macht unsere Tageslichtsimulation aus:
- Rechnung im Entwurf, solange Fensterformate offen sind
- Nachweis direkt in der Form des Zielsystems
- Abstimmung mit dem sommerlichen Wärmeschutz aus demselben Modell
- Lieferung als Zulieferung für Planungsbüros möglich
Einordnung
Die Tageslichtsimulation ist in mehreren Systemen und Regelwerken gefragt.
| Anlass | Bezug |
|---|---|
| DGNB und BNB | Nachweis für den visuellen Komfort in der soziokulturellen Qualität |
| LEED | Punkte im Bereich Innenraumqualität |
| QNG | Indirekt über die Zertifizierung, auf der das Siegel aufsetzt |
| Entwurf | Grundlage für Fensterformate, Raumtiefen und Verschattung |
Schnell zu Ihrer Tageslichtsimulation
Der Aufwand hängt von Gebäudetyp, Größe, Datenlage und Zielsystem ab. Ein festes Angebot nennen wir, sobald diese Angaben vorliegen, die erste Einschätzung im Erstgespräch ist kostenlos.
Ablauf
Fünf Schritte vom Modell bis zum Nachweis.
Je früher die Simulation läuft, desto mehr lässt sich an Fenstern und Raumtiefen noch ändern.
-
01 Abstimmung
Wir klären Zielsystem, nachzuweisende Räume und Kennwerte.
-
02 Modell
Aufbau der Geometrie mit Fenstern, Verschattung und Oberflächen aus den Planunterlagen.
-
03 Berechnung
Tageslichtversorgung, Aussicht und Blendung mit Klimadaten des Standorts.
-
04 Varianten
Vergleich von Fensterformaten und Verschattung mit klarer Empfehlung.
-
05 Nachweis
Bericht mit Falschfarbenbildern und Kennwerten in der Form des Zielsystems.
Ihre Experten
Simulationen im Haus, abgestimmt auf Planung und Zertifizierung.
Die Tageslichtsimulation rechnen wir im Haus und stimmen sie mit Architekten, Energiekonzept und Zertifizierung ab.
Weil wir auch den sommerlichen Wärmeschutz rechnen, sehen wir den Zielkonflikt zwischen viel Licht und wenig Überhitzung früh und lösen ihn im Entwurf.
Das bringt Ihnen diese Aufstellung:
- Ergebnisse in der Form, die das Zielsystem verlangt
- Ein Modell für mehrere Nachweise
- Varianten früh im Entwurf statt Dokumentation am Ende
- Lieferung auch ohne Zertifizierungsauftrag
Lernen Sie unser Team kennen
Auditoren, Consultants und Energieberater mit eigenen Zulassungen, jeweils mit Namen und Zuständigkeit.
Typische Herausforderungen
Tageslicht und Wärmeschutz ziehen oft in verschiedene Richtungen.
| Was dabei passiert | Unser Vorgehen |
|---|---|
| Große Fenster, warme Räume | |
| Mehr Glas verbessert das Tageslicht, erhöht aber die Gefahr der Überhitzung. | Tageslicht und sommerlicher Wärmeschutz werden mit demselben Modell gerechnet und gemeinsam optimiert. |
| Tiefe Grundrisse | |
| In tiefen Räumen reicht das Tageslicht nicht bis nach hinten. | Varianten zu Raumtiefe, Sturzhöhe und Oberflächen im Entwurf. |
| Simulation erst am Ende | |
| Nach der Ausführungsplanung lassen sich Fenster kaum noch ändern. | Erste Simulation im Vorentwurf. |
Wichtige Infos
Die wichtigsten Begriffe zur Tageslichtsimulation. Weitere stehen im Glossar.
DIN EN 17037
Europäische Norm für Tageslicht in Gebäuden.
Tageslichtversorgung
Wie viel natürliches Licht über das Jahr im Raum ankommt.
Aussicht
Die Sichtverbindung nach außen, ebenfalls Teil der Norm.
Besonnung
Die Dauer, in der direkte Sonne einen Raum erreicht.
Blendung
Störendes Helligkeitsgefälle, das durch Verschattung begrenzt wird.
Tageslichtquotient
Verhältnis der Beleuchtungsstärke innen zu außen bei bedecktem Himmel.
Klimabasierte Simulation
Rechnung mit Wetterdaten des Standorts über alle Stunden des Jahres.
Visueller Komfort
Das Kriterium in DGNB und BNB, in das die Simulation einfließt.
Häufige Fragen
Kurze Antworten zur Tageslichtsimulation.
Was weist eine Tageslichtsimulation nach?
Wie gut Räume mit natürlichem Licht versorgt sind, welche Aussicht besteht und wo Blendung droht, nach DIN EN 17037.
Wofür brauche ich eine Tageslichtsimulation?
Als Nachweis in DGNB, BNB und LEED oder als Grundlage für Fensterformate und Verschattung im Entwurf.
Was ist der Tageslichtquotient?
Das Verhältnis der Beleuchtungsstärke im Raum zur Beleuchtungsstärke im Freien bei bedecktem Himmel.
Kann ich die Tageslichtsimulation einzeln beauftragen?
Ja, auch ohne Zertifizierungsauftrag, etwa als Zulieferung für ein Planungsbüro.
Wie lange dauert eine Tageslichtsimulation?
Je nach Projektgröße und Datenlage zwei bis sechs Wochen.