Nachhaltigkeits-, Energie- und Förderberatung: Zertifizierung, Simulation, Ökobilanz und Förderung für Ihr Projekt
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Tageslicht, thermische Simulation und Energiesimulation

Simulation für Gebäude

Simulationen zeigen vor dem Bau, wie hell, wie warm und wie sparsam ein Gebäude wird. Wir rechnen Tageslicht, sommerlichen Wärmeschutz und Energiebedarf im Haus, als Nachweis für Zertifizierung und Genehmigung oder als Grundlage für Entwurfsentscheidungen.

Eine Gebäudesimulation bildet Räume, Hülle und Technik in einem Rechenmodell ab und berechnet ihr Verhalten über das Jahr. So lassen sich Fensterformate, Verschattung, Speichermasse und Anlagentechnik vergleichen, bevor sie gebaut sind.

Die Ergebnisse liefern wir in der Form, die das Zielsystem verlangt, etwa für die DGNB, das BNB oder LEED. Planungsbüros beauftragen jede Simulation auch einzeln.

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Simulationsarten im Haus

8.760

Stunden je Jahr, stundengenau gerechnet

100+

begleitete Projekte in Zertifizierung und Beratung

Ein Modell
für mehrere Nachweise

aus einer Hand

Die Leistung

Drei Simulationsarten, ein Team, abgestimmt auf Planung und Zertifizierung.

Grafik: Gebäudemodell mit Tageslicht- und Temperaturverteilung, quadratisch, mindestens 800 mal 800, simulation-uebersicht-modell.webp

Die Tageslichtsimulation zeigt, wie gut Räume mit natürlichem Licht versorgt sind. Die thermische Simulation prüft, ob Räume im Sommer überhitzen. Die Energiesimulation berechnet den Bedarf des Gebäudes über das Betriebsjahr und vergleicht Anlagenvarianten.

Alle drei greifen auf dieselbe Geometrie zurück. Wer sie gemeinsam beauftragt, spart doppelte Modellierung und bekommt Ergebnisse, die zueinander passen.

Das macht unsere Simulationen aus:

  • Rechnung früh im Entwurf, solange Fenster und Verschattung offen sind
  • Ergebnisse direkt einreichfähig für DGNB, BNB und LEED
  • Variantenvergleich mit klarer Empfehlung
  • Lieferung als reine Zulieferung für Planungsbüros möglich

Relevanz bei Zertifizierung

Jedes System nutzt die Simulationen anders, als Pflichtnachweis oder als Weg zu zusätzlichen Punkten.

Simulationen je System
Simulation DGNB und BNB LEED
Tageslicht Nachweis für den visuellen Komfort Punkte im Bereich Innenraumqualität
Thermische Simulation Nachweis für den thermischen Komfort Punkte im Bereich Innenraumqualität
Energiesimulation Grundlage für Energiekonzept und Variantenvergleich Kern des Bereichs Energie und Atmosphäre

Schnell zu Ihrer Simulation

Der Aufwand hängt von Gebäudetyp, Größe, Datenlage und Zielsystem ab. Ein festes Angebot nennen wir, sobald diese Angaben vorliegen, die erste Einschätzung im Erstgespräch ist kostenlos.

Ablauf

Fünf Schritte vom Modell bis zum Nachweis.

Je früher die Simulation läuft, desto mehr lässt sich am Entwurf noch ändern.

  1. 01 Abstimmung

    Wir klären Zweck, Zielsystem und Kennwerte, die nachgewiesen werden sollen.

  2. 02 Modell

    Aufbau der Geometrie aus den Planunterlagen, mit Hülle, Räumen und Nutzung.

  3. 03 Berechnung

    Simulation über das Jahr mit den passenden Randbedingungen und Klimadaten.

  4. 04 Varianten

    Vergleich von Fenstern, Verschattung, Speichermasse oder Anlagentechnik mit klarer Empfehlung.

  5. 05 Nachweis

    Bericht in der Form, die das Zielsystem oder die Genehmigung verlangt.

Ihre Experten

Simulationen im Haus, abgestimmt auf Planung und Zertifizierung.

Foto: Simulationsmodell eines Gebäudes am Bildschirm, quadratisch, mindestens 800 mal 800, simulation-experte-modell.webp

Wir rechnen Simulationen im Haus, mit Architekten und Ingenieuren im Team, die Planung und Zertifizierung aus der Praxis kennen.

Weil Simulation, Energiekonzept und Zertifizierung bei uns zusammenliegen, fließen die Ergebnisse direkt in Entwurfsentscheidungen ein.

Das bringt Ihnen diese Aufstellung:

  • Ergebnisse in der Form, die das Zielsystem verlangt
  • Ein Modell für mehrere Nachweise
  • Varianten früh im Entwurf statt Dokumentation am Ende
  • Lieferung auch ohne Zertifizierungsauftrag

Lernen Sie unser Team kennen

Auditoren, Consultants und Energieberater mit eigenen Zulassungen, jeweils mit Namen und Zuständigkeit.

Typische Herausforderungen

Eine Simulation bringt am meisten, wenn sie früh läuft und die richtigen Fragen beantwortet.

Wo Aufwand entsteht und was wir anders machen
Was dabei passiert Unser Vorgehen
Simulation erst am Ende
Nach der Ausführungsplanung lässt sich das Ergebnis nur noch dokumentieren, nicht mehr verbessern. Erste Simulation im Vorentwurf, Varianten begleiten den Entwurf.
Mehrere Modelle für ein Gebäude
Werden die Simulationen an verschiedene Büros vergeben, entstehen mehrere Modelle mit unterschiedlichen Annahmen. Ein Modell für Tageslicht, Wärmeschutz und Energie.
Falsche Randbedingungen
Nutzung, Klimadaten und Kennwerte müssen zum Zielsystem passen, sonst wird der Nachweis nicht anerkannt. Abstimmung der Randbedingungen vor Beginn der Rechnung.

Wichtige Infos

Die wichtigsten Begriffe rund um Simulationen. Weitere stehen im Glossar.

DIN EN 17037

Die europäische Norm für Tageslicht in Gebäuden, mit Anforderungen an Versorgung, Aussicht, Besonnung und Blendung.

DIN 4108-2

Die Norm für den Mindestwärmeschutz, einschließlich des sommerlichen Wärmeschutzes.

Übertemperaturgradstunden

Maß für die Überhitzung eines Raums über das Jahr, Ergebnis der thermischen Simulation.

ASHRAE 90.1

US-amerikanischer Energiestandard, Grundlage der Energiesimulation für LEED.

Tageslichtquotient

Verhältnis der Beleuchtungsstärke innen zu außen bei bedecktem Himmel.

Dynamische Simulation

Berechnung in Stundenschritten über ein ganzes Jahr statt mit Monats- oder Jahreswerten.

Klimadaten

Wetterdaten des Standorts, die als Randbedingung in die Simulation eingehen.

Variantenvergleich

Gegenüberstellung mehrerer Lösungen mit demselben Modell, als Grundlage für Entwurfsentscheidungen.

Häufige Fragen

Kurze Antworten zu Gebäudesimulationen.

Welche Simulationen bieten Sie an?

Tageslichtsimulation, thermische Simulation für den sommerlichen Wärmeschutz und dynamische Energiesimulation über das Betriebsjahr.

Kann ich eine Simulation auch ohne Zertifizierung beauftragen?

Ja. Planungsbüros und Bauherren beauftragen Simulationen auch einzeln, etwa für die Genehmigung oder als Entscheidungsgrundlage im Entwurf.

Wann sollte simuliert werden?

So früh wie möglich, spätestens im Vorentwurf. Dann lassen sich Fenster, Verschattung und Technik noch anpassen.

Lassen sich mehrere Simulationen mit einem Modell rechnen?

Ja. Tageslicht, Wärmeschutz und Energie greifen auf dieselbe Geometrie zurück, das spart Aufwand und sorgt für stimmige Ergebnisse.

Wie lange dauert eine Simulation?

Je nach Projektgröße und Datenlage rechnen wir mit zwei bis sechs Wochen, bei engem Terminplan ist eine beschleunigte Bearbeitung nach Absprache möglich.