Klimarisikoanalyse für Gebäude
Die Klimarisikoanalyse zeigt, welchen Gefahren ein Gebäude durch Hitze, Starkregen, Sturm oder Hochwasser ausgesetzt ist, heute und in künftigen Klimaszenarien. Sie ist Teil der EU-Taxonomie, gefragt in DGNB und QNG und wichtig für Finanzierung und Versicherung.
Unterschieden werden akute Risiken wie Starkregen, Hagel, Sturm oder Hochwasser und chronische Risiken wie steigende Temperaturen, längere Hitzeperioden oder veränderte Niederschläge. Bewertet wird, wie stark der Standort betroffen ist und wie empfindlich das Gebäude reagiert.
In der EU-Taxonomie ist die Analyse Teil der DNSH-Kriterien, im QNG wird für Nichtwohngebäude die Analyse der Naturgefahren verlangt, in der DGNB fließt sie in die Standortqualität ein. Wir liefern sie einzeln oder als Teil dieser Verfahren.
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Risikoarten, akut und chronisch
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Verfahren mit Bezug, EU-Taxonomie, DGNB und QNG
100+
begleitete Projekte in Zertifizierung und Beratung
Standort
und Gebäude
gemeinsam bewertet
Navigation
Die Leistung
Analyse der Gefahren am Standort und der Empfindlichkeit des Gebäudes, mit Maßnahmen zur Anpassung.
Wir werten Gefahrenkarten, Klimadaten und Projektionen für den Standort aus und bewerten die Gefährdung je Risiko. Danach prüfen wir, wie das Gebäude betroffen ist, etwa durch Lage von Technik und Eingängen, Dachentwässerung oder sommerliche Überhitzung.
Das Ergebnis ist eine Bewertung je Risiko mit den Maßnahmen, die die Gefährdung senken. So lässt sich die Analyse für Taxonomie, Zertifizierung, Finanzierung oder Versicherung verwenden.
Das gehört zur Klimarisikoanalyse:
- Gefährdung durch akute und chronische Risiken
- Betrachtung heutiger und künftiger Klimabedingungen
- Empfindlichkeit des Gebäudes
- Maßnahmen zur Anpassung mit Priorität
Risiken im Überblick
Typische Klimarisiken für Gebäude in Deutschland.
| Risiko | Art | Mögliche Folge für das Gebäude |
|---|---|---|
| Starkregen | Akut | Überflutung von Untergeschossen und Technikräumen |
| Hochwasser | Akut | Schäden an Bausubstanz und Ausstattung |
| Sturm und Hagel | Akut | Schäden an Dach, Fassade und Anlagen |
| Hitze | Chronisch | Überhitzung der Räume, höherer Kühlbedarf |
| Trockenheit | Chronisch | Setzungen, Belastung der Außenanlagen |
Schnell zu Ihrer Klimarisikoanalyse
Der Aufwand hängt von Gebäude, Datenlage und Umfang ab. Ein festes Angebot nennen wir, sobald diese Angaben vorliegen, die erste Einschätzung im Erstgespräch ist kostenlos.
Ablauf
Fünf Schritte vom Standort bis zur Maßnahme.
Im Neubau lohnt die Analyse früh, weil Lage von Technik und Entwässerung im Entwurf entschieden werden.
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01 Abstimmung
Wir klären Zweck, Verfahren und die Anforderungen an den Nachweis.
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02 Standortanalyse
Auswertung von Gefahrenkarten, Klimadaten und Projektionen.
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03 Gebäudebewertung
Prüfung der Empfindlichkeit des Gebäudes je Risiko.
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04 Maßnahmen
Vorschläge zur Anpassung mit Priorität.
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05 Nachweis
Bericht in der Form, die Taxonomie, DGNB, QNG oder Bank verlangen.
Ihre Experten
Klimarisiko, Simulation und Zertifizierung in einem Team.
Wir erstellen Klimarisikoanalysen als eigene Leistung und als Teil von Taxonomie-Check, DGNB Zertifizierung und QNG.
Weil wir auch die thermische Simulation rechnen, können wir das Risiko Hitze am Gebäude selbst bewerten und nicht nur am Standort.
Das bringt Ihnen diese Aufstellung:
- Ein Nachweis für mehrere Verfahren
- Bewertung von Standort und Gebäude
- Maßnahmen statt nur Kennzahlen
- Abstimmung mit Taxonomie und Zertifizierung
Lernen Sie unser Team kennen
Auditoren, Consultants und Energieberater mit eigenen Zulassungen, jeweils mit Namen und Zuständigkeit.
Typische Herausforderungen
Eine Klimarisikoanalyse bringt am meisten, wenn sie zu Maßnahmen führt.
| Was dabei passiert | Unser Vorgehen |
|---|---|
| Nur der Standort zählt | |
| Viele Analysen bewerten nur die Gefahr am Standort, nicht wie das Gebäude reagiert. | Bewertung von Standort und Gebäude gemeinsam. |
| Analyse zu spät | |
| Nach dem Entwurf lassen sich Lage von Technik und Entwässerung kaum noch ändern. | Analyse im Vorentwurf. |
| Mehrere Verfahren, mehrere Gutachten | |
| Für Taxonomie, DGNB und QNG werden getrennte Analysen beauftragt. | Eine Analyse, die die Anforderungen aller Verfahren abdeckt. |
Wichtige Infos
Die wichtigsten Begriffe zur Klimarisikoanalyse. Weitere stehen im Glossar.
Akute Risiken
Ereignisse wie Starkregen, Hochwasser, Sturm oder Hagel.
Chronische Risiken
Langfristige Veränderungen wie steigende Temperaturen oder Trockenheit.
Klimaszenario
Annahme zur künftigen Entwicklung des Klimas, Grundlage der Projektion.
Gefährdung
Wie stark der Standort einem Risiko ausgesetzt ist.
Empfindlichkeit
Wie stark das Gebäude auf ein Risiko reagiert.
Anpassungsmaßnahme
Maßnahme, die die Folgen eines Klimarisikos verringert.
DNSH
Grundsatz der EU-Taxonomie, zu dem die Anpassung an den Klimawandel gehört.
Stranding-Risiko
Das Risiko, dass ein Gebäude durch Klimaziele an Wert verliert, ein transitorisches Risiko.
Häufige Fragen
Kurze Antworten zur Klimarisikoanalyse.
Was ist eine Klimarisikoanalyse?
Eine Bewertung, welchen physischen Klimarisiken ein Gebäude am Standort ausgesetzt ist und wie es darauf reagiert, heute und in künftigen Klimaszenarien.
Wofür brauche ich eine Klimarisikoanalyse?
Für die DNSH-Prüfung der EU-Taxonomie, für das QNG bei Nichtwohngebäuden, für die DGNB Standortqualität und zunehmend für Finanzierung und Versicherung.
Was ist der Unterschied zwischen akuten und chronischen Risiken?
Akute Risiken sind Ereignisse wie Starkregen oder Sturm, chronische Risiken langfristige Veränderungen wie steigende Temperaturen.
Reicht eine Analyse für mehrere Verfahren?
Ja, wenn sie von Anfang an auf die Anforderungen von Taxonomie, DGNB und QNG ausgerichtet ist.
Liefern Sie auch Maßnahmen?
Ja. Zu jedem relevanten Risiko schlagen wir Anpassungsmaßnahmen mit Priorität vor.