DGNB Zertifizierung in Stuttgart
Nachhaltige Gebäude strukturiert planen, wirtschaftlich optimieren und sicher zur Zertifizierung führen.
Eine DGNB Zertifizierung in Stuttgart schafft messbare Qualität für Neubau, Sanierung und Gebäude im Betrieb. Sie macht Nachhaltigkeit belastbar, verbessert die Entscheidungsgrundlage für Investoren und reduziert Unsicherheiten bei Planung, Ausführung und späterem Betrieb.
Als DGNB Auditor in Stuttgart begleiten wir Bauherren, Projektentwickler, Bestandshalter und Investoren von der ersten Einschätzung bis zur Einreichung. Unsere Leistungen umfassen DGNB Beratung, Pre-Check, Nachweisführung, Koordination mit Architekten und Fachplanern, Ökobilanz, Lebenszykluskosten, QNG Zertifizierung und die strukturierte Vorbereitung der DGNB Konformitätsprüfung.
Termine vor Ort
Begleitung für Projekte in Stuttgart und Baden-Württemberg, Termine vor Ort nach Absprache.
Auditorenleistung
Pre-Check, Koordination, Dokumentation, Einreichung und Zertifikat aus einer Hand.
Zusatzmodule
ESG, EU-Taxonomie, Klimarisiko, LCA, LCC, QNG und KfW Förderung.
Wirtschaftlichkeit
Nachhaltigkeitsziele, Investitionen und Vermarktung gesamtheitlich lösen.
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Leistungen als Auditor
Unsere DGNB Beratung in Stuttgart ist auf Projekte ausgerichtet, bei denen Nachhaltigkeit nicht nur formal belegt, sondern technisch, wirtschaftlich und im Ablauf tragfähig umgesetzt werden soll.
Pre-Check
Einordnung von Projektzielen, Nutzungsprofil und Förderabsicht. Ergebnis ist die Empfehlung für System und Zielstufe.
Maßnahmenplanung
Realistische Optimierungspotenziale mit Blick auf Zertifizierungsstufe, Förderfähigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Ökobilanz
Bilanzierung nach den Regeln des gewählten Systems und des QNG, früh genug, um Konstruktion und Materialien noch zu beeinflussen.
Bauökologie
Schadstoffvermeidung, nachhaltige Materialgewinnung und die zugehörigen Anforderungen an Ausschreibung und Ausführung.
Nachweisführung
Simulationen, Lebenszykluskosten und alle weiteren Fachkonzepte, intern erstellt und in einem Datenmodell zusammengeführt.
Zertifikat
Aufbereitung der Dokumentation, Einreichung, Begleitung der Konformitätsprüfung und Vorbereitung der Förderauszahlung.
Bundesförderung für effiziente Gebäude
Die höchste Förderstufe setzt die Nachhaltigkeitsklasse voraus, nachgewiesen über das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude. Seit dem 21. Juli 2026 entfällt die Förderung über die EE-Klasse, damit rückt die NH-Klasse mit DGNB und QNG in den Mittelpunkt jeder Förderstrategie.
- BAFA Einzelmaßnahmen. Einzelne Sanierungsschritte an Hülle und Anlagentechnik.
- KfW Sanierung. Effizienzhaus und Effizienzgebäude im Bestand, mit NH-Klasse als Bonusstufe.
- KfW Neubau. Klimafreundlicher Neubau, höchste Stufe nur mit QNG-Nachweis.
- Wohn- und Nichtwohngebäude. Alle Nutzungsprofile, auch gemischt genutzte Gebäude.
Eine Schnittstelle
Als DGNB Auditor und Energie-Effizienz-Experte koordinieren wir die Zertifizierung und die Nachweise strukturiert aus einer Hand. Früh definierte Anforderungen reduzieren den Aufwand in der Dokumentation.
Standortvorteil Stuttgart
Stuttgart und die Region sind von Industrie, Mittelstand und Konzernzentralen geprägt. Unternehmen mit eigener Nachhaltigkeitsberichterstattung brauchen für ihre Gebäude belastbare Nachweise, die DGNB liefert dafür eine anerkannte Struktur.
- Unternehmen als Bauherren. Firmensitze, Verwaltungs- und Produktionsbauten mit eigenem ESG-Anspruch.
- Projekte im Land. Wir haben in Baden-Württemberg unter anderem ein Hotel mit DGNB Gold zertifiziert.
- Bestand im Wandel. Sanierung und Gebäude im Betrieb gewinnen an Gewicht, die DGNB bietet dafür eigene Systemvarianten.
- Förderung im Neubau. Für Wohn- und Nichtwohngebäude verbinden wir DGNB und QNG mit der Bundesförderung.
Lokale Ansprechpartner
Neben dem Sitz in Eschborn arbeiten Mitarbeiter in Berlin, Mainz, Saarbrücken und Weinheim. Begehungen und Termine vor Ort lassen sich kurzfristig einrichten, ohne dass die Projektverantwortung wechselt.
Typische Herausforderungen
Eine DGNB Zertifizierung scheitert selten am Ziel, sondern an der Organisation. Sechs Punkte verursachen in der Praxis den größten Teil des vermeidbaren Aufwands.
Alle Fachnachweise entstehen bei uns im Haus, von der Ökobilanz über die Lebenszykluskosten bis zu Simulationen und Klimarisikoanalyse. Damit fällt die häufigste Fehlerquelle weg, nämlich die Übergabe zwischen Beteiligten, die unterschiedliche Annahmen treffen.
| Was dabei passiert | Unser Vorgehen |
|---|---|
| Ökobilanz zu spät | |
| Nach der Genehmigungsplanung sind Konstruktion und Materialien festgelegt. Das Ergebnis lässt sich nur noch dokumentieren, nicht mehr verbessern. | Erste Bilanz in der Vorentwurfsphase, Materialentscheidungen werden damit begleitet. |
| Anforderungen fehlen im Vertrag | |
| Was nicht im Leistungsverzeichnis steht, liefert kein Nachunternehmer nach. Fehlende Datenblätter und Schadstoffnachweise erzwingen Nacharbeit vor der Einreichung. | Wir formulieren die nachweisrelevanten Anforderungen für die Ausschreibung mit. |
| QNG kommt nachträglich | |
| Entsteht die Förderabsicht erst nach Planungsbeginn, passen Grenzwerte und Nachweislogik oft nicht mehr zum Entwurf. | Prüfung der Förderstufe im Erstgespräch, Zertifizierung und Förderweg werden gemeinsam angelegt. |
| Drei Büros, drei Formate | |
| Einzeln vergebene Nachweise liegen in unterschiedlichen Bezugsgrößen vor und müssen für die Einreichung erst harmonisiert werden. | Ökobilanz, Lebenszykluskosten und Simulationen entstehen intern, in einem Datenmodell. |
| Zielstufe ohne Rechnung | |
| Eine Stufe im Exposé zu nennen, bevor jemand gerechnet hat, erzeugt Druck im falschen Moment. | Der Pre-Check ordnet ein, was erreichbar ist und welche Maßnahmen den Erfüllungsgrad bewegen. |
| Nach dem Zertifikat bricht es ab | |
| Die erhobenen Daten sind genau die, die später für ESG-Reporting und EU-Taxonomie gebraucht werden. | Übergabe der Dokumentation in weiterverwendbarer Form für den Bestandshalter. |
Nachweise und Fachbeiträge
Die Zertifizierung selbst ist der Rahmen. Den Aufwand bestimmen die Fachnachweise darin. Wir erstellen sie intern, das spart eine Schnittstelle und verkürzt die Abstimmung.
QNG Ökobilanz
Bilanzierung nach DIN EN 15978 mit den Rechenregeln des QNG, auf Basis von Umweltproduktdeklarationen und Ökobaudat. Ergebnis sind Treibhauspotenzial und nicht erneuerbarer Primärenergiebedarf je Quadratmeter und Jahr, gemessen an den Grenzwerten für Plus und Premium.
Lebenszykluskosten
Barwertbetrachtung über den Betrachtungszeitraum, meist 50 Jahre. Herstellung, Betrieb, Instandsetzung und Rückbau werden gegenübergestellt, wodurch sich Varianten wirtschaftlich statt nur baukostenseitig vergleichen lassen.
Tages- und Kunstlichtsimulation
Nachweis der Tageslichtversorgung nach DIN EN 17037 samt Sichtverbindung nach außen, dazu die Auslegung der künstlichen Beleuchtung. Beides fließt in die soziokulturelle Qualität ein.
Thermische Simulation
Gebäudesimulation zum sommerlichen Wärmeschutz und zum thermischen Komfort, als Grundlage für Verschattung, Speichermasse und Anlagenauslegung.
Konzepte
Barrierefreiheit, passive Systeme, Mobilität, Rückbau und weitere Fachkonzepte, abgestimmt auf die Kriterien des gewählten Systems und die besonderen Anforderungen des QNG.
Normnachweise
Außenluftvolumenstrom, akustischer Komfort und Trinkwasserbedarf, jeweils nach der einschlägigen Norm geführt und direkt in der Dokumentation verwendbar.
Ablauf
Je früher Nachhaltigkeit und Nachweislogik integriert werden, desto wirtschaftlicher lässt sich das Ziel erreichen. Ein späterer Einstieg ist möglich, führt aber häufiger zu Nacharbeit in der Dokumentation.
Wir begleiten alle fünf Schritte mit einem festen Ansprechpartner, von der ersten Einschätzung bis zur Klärung der Rückfragen in der Konformitätsprüfung.
-
01 Erstgespräch
Wir prüfen Nutzungsprofil, Projektstand, ESG-Anforderungen und Schnittstellen zu QNG und Förderlogik. Ergebnis ist eine Einordnung, welches System und welche Zielstufe zum Vorhaben passen und wann die Nachweise vorliegen müssen.
-
02 Pre-Check
Zeigt früh, wo das Projekt steht, welche Zertifizierungsstufe realistisch ist und wo Optimierung sinnvoll ist. Die erste Ökobilanz läuft hier mit, damit Konstruktion und Materialien noch beeinflussbar sind.
-
03 Koordination
Nachweise wie LCA, LCC und technische Konzepte werden in die Planung integriert und Zuständigkeiten zugeordnet. Nachweisrelevante Anforderungen formulieren wir für die Ausschreibung mit, damit sie später nicht fehlen.
-
04 Einreichung und Prüfung
Wir bereiten die Unterlagen auf, reichen bei der DGNB ein und begleiten die Konformitätsprüfung bis zur Klärung der Rückfragen. Rückfragen der Prüfstelle beantworten wir direkt, ohne Umweg über Dritte.
-
05 Zertifikat und Abschluss
Nach bestandener Prüfung erhält das Projekt sein Zertifikat. Die Dokumentation übergeben wir in weiterverwendbarer Form, sodass sie für Betrieb, ESG-Reporting und EU-Taxonomie nutzbar bleibt.
Systematik der DGNB
Die DGNB Zertifizierung ist ein etabliertes System zur ganzheitlichen Bewertung. Sie betrachtet nicht nur Energiekennwerte, sondern den gesamten Lebenszyklus eines Projekts. Eine Zertifizierung ist deshalb nicht nur ein Nachweis am Projektende, sondern ein Planungs- und Steuerungsinstrument.
Zertifizierbar sind alle Gebäudenutzungsarten, vom Wohngebäude über Büro und Mixed-Use bis zum Sonderbau. Dafür stehen eigene Systemvarianten bereit, für Neubau, Sanierung, Gebäude im Betrieb, Innenräume und bis hin zu Baustelle und Rückbau.
| Stufe | Gesamterfüllungsgrad |
|---|---|
| Platin | ab 80 Prozent |
| Gold | ab 65 Prozent |
| Silber | ab 50 Prozent |
Die sechs DGNB Qualitäten
Ökologisch
Ökobilanz, Schadstoffvermeidung, reduzierter Trinkwasserbedarf und Biodiversität.
Ökonomisch
Lebenszykluskosten, Wertstabilität, Klimaresilienz und Gebäudedokumentation.
Sozial und funktional
Komfort, Raumluft, Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit.
Technik
Gebäudehülle, Technik, zirkuläres Bauen und Mobilität.
Prozess
Vorbereitung, Vergabe, Bauprozess und Inbetriebnahme.
Standort
Klimarisiken und Standortanalyse im städtebaulichen Kontext.
Erstberatung
Sie möchten einschätzen, ob DGNB, QNG oder eine ESG-orientierte Nachweisstrategie sinnvoll ist? In einer Erstberatung klären wir System, Zielniveau, Aufwand, Kostenfaktoren und die nächsten Schritte.
- info@gb-dc.de
- Telefon
- +49 6196 58655 850
- Leistungsgebiet
- Deutschlandweit
Standort Eschborn
Green Building Development ConsultantsAlfred-Herrhausen-Allee 3-5
65760 Eschborn
Sie finden uns in Eschborn bei Frankfurt am Main. Projekte in Stuttgart betreuen wir von dort aus und kommen zu Begehungen und Abstimmungen auf die Baustelle.
Über Eschborn hinaus sind Kolleginnen und Kollegen in Berlin, Mainz, Saarbrücken und Weinheim tätig. Begehungen und Abstimmungen vor Ort lassen sich dadurch auch kurzfristig einrichten, während die Projektverantwortung bei Ihrem Ansprechpartner bleibt.
Lernen Sie unser Team kennen
Wer Ihr Projekt führt, hält die Zulassung, die das Verfahren verlangt, und bleibt bis zur Konformitätsprüfung zuständig. Auf der Teamseite sehen Sie, wer das ist und wofür die Einzelnen stehen.
DGNB, BNB oder LEED
Für die Zertifizierung von Gebäuden gibt es mehrere Systeme mit eigenen Zertifizierungsstellen. Sie unterscheiden sich in den Anforderungen, in den geforderten Nachweisen und im Bewertungsschwerpunkt.
Daraus ergeben sich unterschiedliche Vor- und Nachteile und ein unterschiedlicher Aufwand. Welches System zum Projekt passt, hängt vom Bauherrn, vom Gebäudetyp und vom Adressatenkreis ab.
| System | Typischer Anlass | Besonderheit |
|---|---|---|
| DGNB | Deutscher Markt, Büro, Wohnen, Quartiere, Mixed-Use. | Bewertet den gesamten Lebenszyklus, sechs Qualitäten, Ökobilanz und Lebenszykluskosten sind Pflichtbestandteil. |
| BNB | Bundesbauten und Vorhaben der öffentlichen Hand. | Für Bundesbauten verbindlich, eigene Module für Neubau, Bestand und Außenanlagen. |
| LEED | Internationale Investoren, Konzernportfolios, Vermarktung im Ausland. | International bekanntestes Label, stärker auf Energie und Ressourcen fokussiert, Dokumentation auf Englisch. |
QNG ist kein viertes System, sondern ein Zusatzzertifikat. Es setzt auf eine Zertifizierung nach DGNB, BNB oder einem anderen registrierten Bewertungssystem auf und weist die Nachhaltigkeitsklasse gegenüber dem Fördergeber nach.
Über die Zertifizierung hinaus sind besondere Mindestanforderungen zu erfüllen. Bei Wohngebäuden sind es vier: Treibhausgase und Primärenergie im Lebenszyklus, nachhaltige Materialgewinnung, Schadstoffvermeidung in Baumaterialien und Barrierefreiheit.
Bei Nichtwohngebäuden kommen zwei weitere hinzu, nämlich die Analyse der Naturgefahren am Standort und die Begrünung eines Teils der geeigneten Dachflächen.
Kosten-Nutzen-Vorteil
Der Aufwand ergibt sich aus dem Projekt, dem Leistungsumfang und dem Zertifizierungsziel. Statt einer pauschalen Zahl prüfen wir in jedem Pre-Check die erreichbare Fördersumme, arbeiten die passenden Optimierungen aus und rechnen den Kosten-Nutzen-Vorteil dafür aus.
Der Leistungsumfang steht damit von Anfang an fest. Es entstehen keine Lücken, die später als Nachtrag auftauchen. Ein niedriger Einstiegspreis mit umfangreichen Nachträgen ist kein Angebot, sondern eine verschobene Rechnung.
Referenzprojekte
Über 100 abgeschlossene Projekte und mehr als 50 Ökobilanzen, darunter das Hotel Hampton by Hilton in Konstanz. Eine Auswahl mit erreichter Stufe.
| Projekt | Ort | System und Stufe |
|---|---|---|
| Hampton by Hilton | Konstanz | DGNB Gold |
| Drei Horizonte | Frankfurt am Main | DGNB Gold |
| Wohnquartier Freude | Wiesbaden | QNG Plus |
| ADAC Luftrettung | Rockenhausen | DGNB Gold |
| SYN | Garching bei München | LEED Platinum |
| Kita Humes | Eppelborn | DGNB Gold |
Häufige Fragen
Typische Fragen zur Zertifizierung. Bei konkreten Projektanfragen stehen wir Ihnen telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.
Betreuen Sie DGNB Projekte in Stuttgart auch ohne Büro vor Ort?
Ja. Die Zertifizierung läuft zum großen Teil über Planunterlagen, Nachweise und digitale Abstimmung. Für Begehungen und wichtige Termine kommen wir auf die Baustelle, die Projektverantwortung bleibt bei einer Person.
Hilft eine DGNB Zertifizierung bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung?
Ja. Die im Verfahren erhobenen Daten zu Energie, Ökobilanz und Materialien sind genau die, die Unternehmen für ihre Berichterstattung zu Gebäuden brauchen. Wir übergeben die Dokumentation deshalb in weiter nutzbarer Form.
Wie läuft eine DGNB Zertifizierung ab?
Die DGNB Zertifizierung läuft parallel zum Projekt: Ziele festlegen, Pre-Check, Nachweise planen und dokumentieren, Einreichung und Konformitätsprüfung, Abschluss mit Zertifikat.
Welche Auszeichnungsstufen gibt es?
Je nach System kommen Silber, Gold und Platin in Betracht. Welche Stufe erreichbar ist, hängt vom Erfüllungsgrad der Kriterien und der Qualität der Nachweisführung ab.
Was ist der Unterschied zwischen Consultant und Auditor?
Der Consultant unterstützt in der Anwendung und Beratung. Der Auditor übernimmt zusätzlich die strukturierte Steuerung des Prozesses und die formale Einreichung bei der DGNB.
Ist DGNB nur für Neubauten geeignet?
Nein. Die DGNB deckt alle Gebäudetypen und Nutzungen ab. So können Gebäude im Betrieb, Innenräume, Baustellen und sogar der Rückbau zertifiziert werden.
Was kostet eine DGNB Zertifizierung in Stuttgart?
Die Kosten hängen von Projektart, Größe, Nutzungsprofil, Zielstufe und Umfang der Nachweise ab. Eine belastbare Einschätzung ist nach einem kurzen Projektcheck möglich.
Wie lange dauert eine DGNB Zertifizierung?
Die Zertifizierung läuft parallel zum Projekt und endet in der Regel kurz nach Fertigstellung. Die Dauer richtet sich also vor allem nach der Projektlaufzeit, nicht nach dem Verfahren selbst. Im Erstgespräch ordnen wir den Zeitrahmen für Ihr Projekt konkret ein.
Wann sollte man einsteigen?
Am wirtschaftlichsten ist der Einstieg in der frühen Planungsphase, weil dann Systemwahl, Zielstufe und Materialentscheidungen noch ohne Mehrkosten steuerbar sind.
Was passiert nach meiner Anfrage?
Sie schildern Ihr Projekt kurz, wir melden uns für ein Erstgespräch und geben danach eine Einschätzung zu System, Zielstufe und Aufwand, in der Regel innerhalb weniger Tage.
DGNB oder LEED, was passt zu meinem Projekt?
DGNB ist im deutschen Markt der etabliertere Nachweis und bewertet den gesamten Lebenszyklus mit Ökobilanz und Lebenszykluskosten als Pflichtbestandteil. LEED ist international bekannter und dann sinnvoll, wenn Investoren oder Mieter aus dem Ausland kommen oder ein Konzernportfolio einheitlich zertifiziert wird. Bei Projekten mit gemischtem Investorenkreis prüfen wir im Erstgespräch, ob eine Doppelzertifizierung den Mehraufwand rechtfertigt.
Was ist der Unterschied zwischen QNG Plus und QNG Premium?
Beide sind Anforderungsniveaus des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude und Voraussetzung für die höhere Förderstufe im klimafreundlichen Neubau. Premium verlangt strengere Grenzwerte, unter anderem bei Treibhauspotenzial und Primärenergiebedarf im Lebenszyklus. Welches Niveau erreichbar ist, zeigt sich meist erst mit der ersten Ökobilanz.
Brauche ich für die DGNB eine Ökobilanz?
Ja. Die Ökobilanz nach DIN EN 15978 ist fester Bestandteil der ökologischen Qualität, ebenso die Lebenszykluskostenberechnung in der ökonomischen Qualität. Beide erstellen wir intern, damit die Ergebnisse früh in Varianten- und Materialentscheidungen einfließen können statt erst in die Dokumentation.
Können Sie auch nur einzelne Nachweise übernehmen?
Ja. Ökobilanz, Lebenszykluskosten, Simulationen und die Klimarisikoanalyse beauftragen Bauherren und Planungsbüros auch einzeln, ohne dass wir die Auditorenrolle übernehmen.